Deutsche Vizemeisterin im Speerwurf: Victoria Krause
- DA Presse
- vor 2 Tagen
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Bei den Deutschen Meisterschaften am 25./26. Juli 2026 im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid konnte Victoria Krause von Düsseldorf Athletics sich mit einer Weite von 57,11m über die Silbermedaille freuen. Zwei weitere Düsseldorfer Athletes kamen auf die Plätze 8 und 10: Hannes Burger über 5.000m und MArie-Sophie Macke im Diskuswurf. Für den Titelfavoriten Bo Kanda Lita Baehre stand im Stabhochsprung-Wettbewerb leider ein o.g.V. in der Ergebnisliste.

Victoria Krause hatte sich viel vorgenommen, eine Medaille und die EM-Qualifikationsnorm. Die schwierigen Windverhältnisse haben einen, doch nicht zwei Striche durch ihre Rechnung machen können. Denn wenn der Wind sich dreht, hat er zwar auf die absolute Weite einen negativen Einfluss, doch den gleichen für alle Werferinnen. Und im zweiten Versuch warf Victoria so weit, wie es nur eine andere Mitstreiterin auch schaffte. Ihre 57,11m bedeuteten bis zuletzt den zweiten Platz, auch wenn im fünften und im sechsten Durchgang zwei Werfereinnen bis auf 19 bzw 22 Zentimeter an ihre Weite herankamen.

Hannes Burger lief bei diesen Deutschen Meisterschaften am Samstagabend in einem illustren Feld von 22 Läufern und zwei EM-Teilnehmern die 5.000m. In 14:18,88 min ließ er in einem taktischen Rennen durchaus stärker eingeschätzte Läufer hinter sich und belegte den 8. Platz. Der Sieger war kein geringerer als 3.000m Hindernis-Europarekordhalter Friederik Ruppert und nur 10 Sekunden vorweg.

Mit einer Medaille von der U23-DM im Gepäck gelang Marie-Sophie Macke mit 53,14m eine bessere Weite als drei Wochen zuvor an gleicher Stelle, doch die Konkurrenz war natürlich stärker, international erfahrene Diskuswerferinnen in der Frauenklasse werfen über 60m. Und somit war der 10. Platz ein Erfolg für die junge Werferin von Düsseldorf Athletics.
Bereits am Donnerstag fanden im Rahmen der Finals in Hannover die Stabhochsprungwettbewerbe statt. Bo Kanda Lita Baehre wollte auf Grund der angekündigten Windböen noch erreichen, dass zumindest die Stabhochsprunganlage vor dem Opernhaus anders, windgeschützter aufgestellt wird, denn bei Höhen über 5m geht es am Ende auch um die Sicherheit der Athleten. Doch seine Vorschläge fanden kein Gehör, zudem lag er mit seiner Vorleistung über einen halben Meter höher als das Teilnehmerfeld und musste einige Stunden auf engstem Raum vor 4.000 Zuschauern auf seinen ersten Sprung warten. Letztlich hat er seine Anfangshöhe von 5,40m in drei Versuchen nicht überspringen können.
Fotos: Dirk Gantenberg, Theo Kiefner


